CORPI SOLITARI

October 17, 2012 09:22

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EINSAME KÖRPER – SELBSTAUSLÖSER IN DER ZEITGENÖSSISCHEN FOTOGRAFIE
SOLITARY BODIESSELF-TIMERS IN CONTEMPORARY PHOTOGRAPHY
Stefania Beretta, Katharina Gaenssler, Maria Mulas, Brigitte Niedermair, Annegret Soltau, Aldo Tagliaferro, kuratiert von Giorgio Bonomi

20. Oktober – 8. Dezember 2012
Eröffnung: Samstag 20. Oktober, 18.30

Associazione Culturale, Maurer Zilioli – Contemporary Arts, Brescia, Italia

NOW ITALIENS ARE DISCOVERING THE WORK OF DARMSTADT ARTIST ANNEGRET SOLTAU

October 12, 2012 10:33

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Annegret Soltau in ihrer Ausstellung im Palazzo Strozzi in Florenz (Foto: www.heinertown.de / Baldur Greiner)

Annegret Soltau: Wie man jetzt auch in Italien die Werke der Darmstädter Künstlerin entdeckt.
Die Collage-Künstlerin Annegret Soltau hat gerade sieben Tage in Florenz verbracht. Jedoch nicht um Urlaub zu machen, sondern wegen ihrer aktuellen Ausstellung. Welche Erkenntnisse die Darmstädterin mitgebracht hat und warum die Italiener so begeistert von ihrer Arbeit sind. Angela Barany berichtet:
Die kurze Zeit, die Annegret Soltau in Florenz verbracht hat, nennt sie einfach nur toll. „Es waren tausende von Besuchern in der Ausstellung und es bildeten sich am Eingang unendliche Besucher-Schlangen. So etwas habe ich auch noch nicht erlebt“, so die Künstlerin. Bis zum 27. Januar 2013 stellt die Darmstädterin im Zentrum für zeitgenössische Kultur im Palazzo Strozzi die für sie typischen Fotovernähungen aus. Die Collage-Kunst, bei der die Künstlerin Fäden mit fotografischem Material verbindet, entwickelte sie im Jahr 1975. Im Palazzo Strozzi sind nicht nur Werke von Annegret Soltau, sondern auch Arbeiten von vier weiteren zeitgenössischen Künstlern zu sehen. Der Titel der Ausstellung, ist als Anspielung auf das Werk des britischen Malers Francis Bacon zu verstehen. Beworben wird die Ausstellung übrigens mit einem von Annegret Soltaus Bildern. „Zwei riesen Banner am Eingang und mit Plakatwerbung meiner Arbeiten in der ganzen Stadt, war das schon ein schönes Gefühl“, so Soltau. Die große Aufmerksamkeit für ihre Arbeiten erklärt sich die Künstlerin so: „Die Besucher waren wie ausgehungert nach zeitgenössischer Kunst. Durch mein Wirken spreche ich nicht nur bestimmte Generationen an. Ich stelle mich exemplarisch in einem Alterungsprozess in meinen Arbeiten dar und es ist für andere wie ein Spiegel, den sie vorgesetzt bekommen.“ Zurück in Darmstadt bereitet Annegret Soltau bereits ihre nächste Ausstellung vor, die am 20. Oktober dieses Jahres in der italienischen Stadt Brescia beginnt: „Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Italiener mich gerade entdecken“, so die Darmstädter Künstlerin.
(HEINERTOWN.DE, Online -Tageszeitung für Darmstadt, 11. November 2012)

MOSTRA NEL PALAZZO STROZZI DI FIRENZE

September 24, 2012 10:04

Palazzo strozzini invitation cover

Invitation Cover: Annegret Soltau, Selbst 20, 1975, Fotografia cucita / Photo overstitching
www.strozzina.org/artists/Annegret SoltauFilm by Gherardo Miliani – Publication: Hatje Cantz Verlag

Fondazione Palazzo Strozzi è lieta di invitarla all’inaugurazione della mostra del Centro di Cultura ontemporanea Strozzina is pleased to invite you to the opening of the exhibition of the Centre for Contemporary Culture Strozzina
Francis Bacon e la condizione esistenziale nell’arte contemporanea
Francis Bacon and the Existential Condition in Contemporary Art:
Nathalie Djurberg, Adrian Ghenie, Arcangelo Sassolino, Chiharu Shiota, Annegret Soltau

A cura di / Curated by: Franziska Nori e / and Barbara Dawson
Giovedì 4 ottobre 2012 ore 19.00 / Thursday 4 October 2012 at 19.00
Centro di Cultura Contemporanea Strozzina, Palazzo Strozzi, Firenze

Il corpo, la memoria, l’identità: la mostra propone opere di artisti che investigano il tema dell’esistenza nel rapporto tra individuo e collettività, dando forma a stati d’animo e interrogativi che l’essere umano si pone nel rapporto con la sfera personale e il mondo esterno.
Punto di partenza della mostra è una serie di capolavori di Francis Bacon affiancati da alcune opere incompiute esposte per la prima volta in Italia e da una selezione di materiali fotografici e d’archivio dello studio dell’artista, presentati grazie alla collaborazione con la Dublin City Gallery The Hugh Lane.
La commistione tra figurazione e astrazione, i corpi trasfigurati, il riferimento a elementi autobiografici, l’utilizzo di diverse fonti iconografiche, la tensione e l’isolamento come metafore della vita dell’essere umano si ritrovano come parti fondamentali nel lavoro dei cinque artisti contemporanei posti in dialogo con Bacon per una riflessione di carattere esistenziale sul vivere contemporaneo.

Body, memory, and identity: this exhibition presents work by artists who examine the existential state of contemporary society’s collective mindset, exploring the kind of questions man asks himself in relationship to his own interior being and the outside world.
At the core of the exhibition is a selection of paintings by Francis Bacon set against some unfinished works by the artist—on display in Italy for the very first time—and a selection of photographic and archival material from the artist’s studio, presented thanks to a collaboration with the Dublin City Gallery The Hugh Lane.
Bacon’s mingling of the figurative and the abstract, his bodies transfigured, his reference to autobiographical elements, his use of a variety of different iconographic sources and of tension and isolation as metaphors of human life are also present in the work of the five contemporary artists chosen to dialogue with each other in an effort to trigger an existential reflection on contemporary living.

ORARIO MOSTRA / OPENING HOURS:
05.10.2012-27.01.2013
martedì-domenica / Tuesday–Sunday 10.00-20.00
giovedì fino alle 23.00 / Thursdays until 23.00
Info: news@strozzina.org, T. +39 055 2645155
www.strozzina.org
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PANOTRAIT

September 17, 2012 13:29

Soltau skizze

ANNEGRET SOLTAU IM ATELIER zu sehen in der Ausstellung: Visit Artists – Panotraits von Axel Deus
vom 23. 9. – 2. 11. 2012, Eröffnung: 23. September 2012, 11 Uhr im Kunst Archiv Darmstadt
Panotrait® Annegret Soltau

REVISITED IN MUNICH

September 10, 2012 13:20

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R E V I S I T E D
Galerie Christa Burger
, Theresienstr. 19, 80333 München
Eröffnung: 12. September 2012, 18 – 22 Uhr, Dauer: 13.9. – 31.10.2012
Fotografie und Installation von Tina Bara, Alba D’Urbano,
Katharina Mayer, Irene Naef, Lisl Ponger und Annegret Soltau

OPEN ART: 14.-16.9.2012, geöffnet Fr 14.9.,18 – 21 Uhr, Sa+So, 15./16.9., 11- 18 Uhr

Verstärkt nehmen weibliche Künstler in ihren Arbeiten Rekurs auf die Kunstgeschichte, in der Frauen über viele Jahrhunderte vorwiegend als Modell oder als Abgebildete in den Kunstwerken von männlichen Künstlern vorkamen, nicht aber als aktiv kreativ arbeitende Individuen wahrgenommen wurden. Wurde Künstlerinnen teilweise jegliches eigenständiges künstlerisches Talent abgesprochen, wie z.B. durch Schopenhauer, so waren der fehlende Zugang zu Kunstakademien bis ins 20. Jahrhundert und die mangelnde Rezeption ihrer Arbeiten in der Kunstgeschichte eine Behinderung bis in die heutige Zeit. Sechs Fotokünstlerinnen setzen sich in der aktuellen Ausstellung in unterschiedlicher Weise diskursiv mit der Kunstgeschichte auseinander.
Annegret Soltau, eine seit den 70er Jahren bekannte Künstlerin zum Thema “körperliche Pro-zesse” nutzt ihren eigenen Körper als eine Art Rohmaterial für ihre Arbeit. Ab Mitte der 70er Jahre entwickelte sie zudem Fotoübernähungen und Fotovernähungen. 1985 bat das Modell Christel Burmeister, selbst auch Künstlerin, Annegret Soltau um eine Zusammenarbeit als Modell. Da Annegret Soltau stets auch ihr eigenes Modell ist, beschloss sie, dass beide sich in dieser Arbeit als Modell einbringen würden. In einer (nicht öffentichen) Performance entstand ein Austausch zwischen Künstlerin und Modell (beide brachten Gegenstände mit, die ihnen wichtig waren wie Metronom, Horn, Koffer, Sichel und Sense). Künstlerin und Modell begriffen sich als gleichwertig und vermischten sich so zu einer Einheit im Bild, ganz im Gegenteil zur tradierten Sicht auf den “männlichen” Künstler und sein “Modell”, wobei der Künstler als “Genie” fungierte, das Modell lediglich ein Objekt der Arbeit darstellte.